LA JUNGLE (BEL)

Bei diesen zwei Belgiern gehen Math Rock, Noise, Krautrock, Trance und Rock seit nunmehr vier Alben eine subtile Verbindung ein.

Der aus Mons stammende Rémy am Schlagzeug und Mathieu an Gitarre, Bass, Keyboard, Gesang und Percussion entwickeln eine ziemlich einzigartige Form von Trance-Rock: frenetische Riffs, atemberaubende Rhythmen und beintrocknende Breaks, die ihre Musik bis zur Unendlichkeit dehnen und wiederholen können.

Auf der Bühne klingt das Duo wie vier und bietet ein fröhliches Durcheinander aus wild tanzenden und spontanen metallischen Grooves, die wie eine schamanische Trance wirken. Ein Ergebnis von erschreckender Konstanz: der Souk, riesig und unwiderstehlich.

 

 

TURFU

(copyrights: TURFU)

Turfu ist die eigentlich eher unwahrscheinliche Zusammenarbeit von Raphaël Decoster und Matthieu Souchet. Raphaël Decoster ist ein versierter Musiker in der Trad.- und Folkszene, interessiert sich aber auch für elektronische Musik. In der (sowie im Jazz) Matthieu Souchet seinen Hintergrund hat. Das Wundersame geschah: Es klickte musikalisch – Turfu war geboren. Der Name ist ein Anagramm für Futur, also Zukunft; als Themen ihrer Musik nennen sie Leidenschaft, Ekstase und Betrunkenheit und kleben ihr gerne das Etikett „kosmisch“ auf. Diese dionysischen Themen übersetzen sie in mal rustikale, mal wilde Melodien, verbinden traditionelle Tanzmusik mit Techno sowie handgemachte mit digitalen Sounds, alles mit nur einem Ziel: die Leute zum Tanzen zu bringen. Dazu konzipieren sie ihre Konzerte wie DJ-Sets, in dem sie ihre Stücke ineinanderfließen lassen und so einen Raum für kollektive Trance schaffen. (Festival Rudolstadt 2022)

22 PISTEPIRKKO

We started this band more than 40 years ago.
In Utajärvi & Muhos villages.
Punkrock hit us and gave a clearest path to follow.
Ever since it has been quite easy.
Move to town,
Be in a band and work for it.
We have been blessed with good amount of luck
to meet many many people
Who have helped us, coming to see us play
or buy our records during these decades.
THANK YOU.

7 years ago we needed a holiday.
22-p had become a chain gang boxing ring.
Now we’re back in the saddle.
BUT, with new principles.
We 3 also need to do other things outside this trio.
To stay focused to beautiful side of this universe.

Sleep Good, Rock Well

LIGHT IN BABYLON

Copyrights: Light in Babylon

Praised by fRoots Magazine as “A celebration of the cosmopolitan traditions of both Istanbul and the Sephardic Jewish community and another example of the great music that is coming out of the Eastern Mediterranean right now”, Light in Babylon brought to the world scene their first official album “Life sometimes doesn’t give you space” in 2012 and on November 2016 their new second album “Yeni Dunya” (which means in Turkish – New World)

Their project is the fusion of different ethnicities and cultures, the singer is Israeli from Iranian origin, the santur player is Turkish the guitarist is French and they cooperate with musicians from different origin as well (Turkish, English and more). With the strength and openness of their youth and the various musical influences they have, they intuitively created a original colourful blend of their inner voices with flavours that would carry the imagination on a travel trough the Middle east and beyond.

LATURB

Copyright: Laturb

Laturb ist eine hoch emotionale Achterbahnfahrt durch dunkelbunte Glitzerwelten // mit Anarchie und Apfelsaft im Gepäck, Goldfisch und Granaten // zwischen New Wave, Synthpop, Punk & Performance.

2019 aus dem Anarcho-Hexenkessel des legendären „Mafia“-Varietés an der Bremer Schaulust entsprungen. Premiere im März 2020 in der Schwankhalle Bremen. Weitere Konzerte u.a. Theater Bremen, United We Stream, Schanzenzelt Hamburg, sowie Support für Erregung öffentlicher Erregung und Muff Potter. Erfolgreiche Startnextkampagne im März 2021.

Live bietet Laturb eine synthhaft gute Musik-Performance-Show, die voller Überraschungen in eine dunkelbunte Glitzerwelt entführt. In einer wilden Achterbahnfahrt treffen hier 80er Synthesizer auf knackige Beats, punkige Gitarren auf Panflöten, Rap-Passagen und catchy Refrains. Dazu regnet es Glückskekse und wie aus dem Nichts tauchen skurrile Gestalten auf, um kurz darauf wieder in der Dunkelheit zu verschwinden. Das ist mal witzig, mal ernst, politisch und trashig, cool und berührend, laut und leise – zum Träumen, Tanzen, Toben!

DR. UMWUCHTS TANZPALAST

Von Manu Chao bis Extrawelt, Sophie Hunger bis Rainald Grebe, The Do bis Ray Charles beeinflusst, ist das Bamberger Sextett Dr. Umwuchts Tanzpalast mindestens genauso viel Sozialexperiment wie Band. Die Gruppe ist Musik-, Reise-, Lust- und Diskursgemeinschaft: Sechs Menschen – acht Meinungen.

Dr. Umwuchts Tanzpalast fällt durch einen eigentümlichen Stilmix auf: aus dem Leben erzählende, deutschsprachige Singer-Songwriter-Stücke, die sich nicht einfangen lassen, die unberechenbar bleiben, die in 4-to-the-floor Diskoparts überschwenken oder bei Swing-Punk-Finals landen. Stücke, die es irgendwie schaffen, Kontrabass mit Synthesizer, Sampler und Saxophon zu versöhnen und die es sich nicht nehmen lassen, im jazzigen Offbeat im Zwei-Viertel-Takt tanzen zu gehen. Denn tanzen müssen wir.

“Trotz all der Widrigkeiten” sind die ersten Worte auf dem neuen Album Im Zentrum der Wirklichkeit, das im Mai 2022 erschien. Die letzten vier Jahre haben viel verändert. Denn wie überall häuften sich auch in der Band persönliche Höhen und Tiefen: Kündigungen und neue Jobs, Trennungen und neue Beziehungen, Geburten, Trauerfälle, Renovierungen, Abrisse, Depressionen und Liebeserklärungen. Und so entstand Im Zentrum der Wirklichkeit als kreative Trotzreaktion auf eine Phase krisenhafter Umbrüche, das freilich anders klingt als Freizeit als Beruf (2018), aber dennoch unverwechselbar ein Umwucht-Album ist. Die Tragik benennen, ohne sich die Komik nehmen zu lassen, das ist es, worum es auf diesem Album geht.

 

EVELINN TROUBLE

copyright: Noelle Guidon

Was tun? Wenn das Herz sticht & die Seele zittert? Wenn die Tage ein bisschen zu schwer und dunkel sind? Manche von uns suchen Trost in den Drogen, bei Netflix, oder bei einer Religion. Und manche von uns suchen Trost in der Musik. Und wenn wir dort suchen, dann gibt es wenige Künstler*Innen die einen so auffangen können wie Evelinn Trouble. Ihre unverkennbare Stimme hat die Fähigkeit, einen zu umarmen und unmittelbar eine kathartische Erfahrung auszulösen. Ihre Songs sind sanfte Botschaften an die verlorenen Seelen; «Ich weiss, wie du dich fühlst und glaub mir, es wird vorübergehen.» Und ihre Songs können sich zusammenbrauen wie ein Gewitter und aufbäumen wie ein Drache: Weckrufe, getragen von Trouble’s manischem Ausdruck, spielerisch und furchterregend zugleich. Ein Phänomen, das man sich am besten live reinzieht, wenn sie mit ihrer all-female Band auf der Bühne steht.

 

Als Tochter einer Jazzsängerin lernte sie ihren ersten Standard («Black Coffee») noch bevor sie laufen konnte und war fortan der universalen Macht von Songs erlegen. Suchte als rebellischer Teenager ihre eigene Stimme in lauten Grunge und Rockbands, spielte und lebte in den besetzten Häusern ihrer damaligen Heimatstadt Zürich. Ein Ort, den sie früh verliess, um als Nomadin für ihre Musik zu leben. Wechselte ihren Wohnort (&ihre Haarfarbe) so oft, wie andere Leute die Socken wechseln und nutzte ihr Songwriting als Anker; ein Logbuch in rastlosen Reisen. In weniger als einem Jahrzehnt hat Trouble fünf Alben und vier EP’s produziert, mit unzähligen Musikstilen experimentiert und auf diesem Weg ein riesiges Klanguniversum mit einer loyalen Fanbase geschaffen. Vom Industrial-Rock bishin zur verträumten Piano-Ballade, von ihrer psychdelischen Phase bis zu ihrem hip-hop-gefärbten Art-Pop: keine zwei Releases in ihrem Katalog sind sich gleich. Trouble war schon immer ein Shape-Shifter, eine genre-fluide Musikerin und ihre Fans schätzen es, von ihr überrascht zu werden. Welche Stadt oder welcher Sound als nächstes kommt, weiss niemand. Und trotzdem erkennt man Trouble immer wieder. Vielleicht findet sich genau darin der Trost.

 

 

MILLIE MANDERS AND THE SHUTUP

copyright: Millie Manders

Millie Manders and The Shutup create cross-genre punk that is hard to ignore. With lyricism that pokes fun, draws you in or leaves you questioning social norms teamed with incredible vocal dexterity, grinding guitars, irresistible horn hooks and a pumping rhythm section, the Millie Manders Music Machine churns out more raw punk fusion than you can shake a stick at, with a huge amount of Pop appeal.

 

SUN

Copyrights: Karoline Rose

SUN is a French singer, songwriter, guitarist and movie actress. She created a genre she calls « Brutal Pop » : Pop with elements of Rock and Metal. SUN started out screaming and shredding in Death Metal bands on one side, belting and dancing in musicals on the other: she played the character of Edith Piaf in France, South Korea, Japan and got recognized on The Voice France. She came 2nd at the selections of Eurovision with an original song.
Her unique vocal and acting skills led her to work with the best stage directors. She toured as an actress, singer and guitarist in national theaters, playing her music with her drummer on stage, and raised the attention of the press at the most prestigious theatre festival, Festival d’Avignon, which led her to the big screen.

Her first part in a movie is a leading role in « Tom Medina » by Tony Gatlif, who won the prize for best director in Cannes Festival 2004. Her character is inspired by herself: in the movie she acts, sings her own songs and plays her sparkly Telecaster. She also wrote five tracks of the soundtrack. The movie was selected at the Cannes Film Festival 2021, and SUN gave a show on the beach before the screening, alongside with Nicolas Reyes (Gipsy Kings).

SUN is currently working with Andrew Scheps (Adèle, Beyoncé, RHCP, U2, Metallica, winner of 3 Grammy Awards) on her second EP « Brutal Pop II ».

In September 2021 she is awarded the Grand Prize by le FAIR, the most important French prize for Rock & Pop Music.

 

SKYE WALLACE

Copyright: Oliver Mann

With her skill in carving melodies and shreddable moments from rock foundations, songwriter Skye Wallace is an expert at proving herself in every room, at every turn. Wallace knows the way is paved with second-guessers, and encounters with unsolicited advisors are plentiful in this world. In truth, the harshest critic is usually within.
Shaped by an upbringing of constant motion, with collapse and rebuilding at the core, Wallace is at home with the idea that change, especially in oneself, is a constant. This truism has shaped her new songs, finished during lockdown but dealing with a time when staying in one place was
wishful thinking. For Wallace, there’s both comfort and conflict in remembering and reconciling the versions of herself formed at the many stops along the way.
Wallace’s breakout single, about the frustrations of fighting against the glass ceiling, made a statement by cracking the Canadian alternative radio chart. Early credentials, including a Globe and Mail “Best 4 Canadian Albums in the World” nod in 2019, a steady stream of shows with
powerhouse rockers like Crown Lands and Matt Mays and a deal with Six Shooter Records, have Wallace ready for what’s next.