GIUFA

When a band of Sicilian rockers, adepts of Mediterranean and Balkan music, decided to recreate it to their own recipe, the result was quite simply stunning.
With a Gypsy-Punk energy that would get village grandmothers off the bench and dancing, the six rascals of Giufà take us tumbling under the hot sun of the Balkans, the Maghreb or Syracuse with melodies inspired by both the Sicilian Tarantella and by Spanish or Afro-Cuban rumba.
A wildly playful music with lyrics full of imagery that deal with politics and more personal themes, but always with the same bandit humor.
On January, 17th the new album ” It’s Everything Alright” is produced released by Escudero Records / Disques Office.

HASENSCHEISSE

Oft haben Bands tolle Namen, liefern jedoch musikalische Exkremente. Hier isset andersrum. Trotz des vermarktungstechnisch hinderlichen Namens ist Hasenscheisse eine hervorragende Live-Band. Sie hat ein gewisses Crossover Potential in Richtung Mainstream. Hasenscheisse erreicht mit seinem genreübergreifend, fröhlich und gleichzeitig anspruchsvoll gesellschaftskritischen Spiel ein ungeheures Spektrum verschiedenster Zuhörerschichten. Hat man sich erstmal an den Namen gewöhnt, staunt man verwundert, dass pogende Punks, junge Familien mit kreischenden Kleinkindern und wohlgebräunte Senioren sich so einträchtig vor der Bühne versammeln und lauschen. Allein der Song „Bernd am Grill“ hat mittlerweile 4 Millionen YouTube-Klicks.
Hasenscheisse hoppeln sowohl auf großen Bühnen und Festivals, überzeugen bei Straßenmusikfesten oder verzaubern im kleinen bestuhlten Kreis den aufmerksamen Zuhörer!

Da denkt man, man hätte schon alles gesehen und dann kommt Hasenscheisse. Mehr Beipackzettel gefällig?

UNDERCOVER HIPPY

Billy Rowan aka The Undercover Hippy ist bestimmt kein klassischer Singer-Songwriter. In seiner Musik vereint er Reggae-Rhythmen mit packenden Hooks und mitreissenden Grooves und singt zwischendurch, als wäre er schon jahrelang als Hip-Hop-MC unterwegs. Während die Musik von Undercover Hippy über 6 Millionen Streams auf Spotify aufzeichnet, legt die Band jedes Jahr viele Kilometer zurück, um ihren mehr als 80 Shows allein in Großbritannien nachzugehen. Billy Rowan unterhält zusammen mit seinen Mitstreitern die Zuschauer*innen durch ihre intelligent provokativen und politischen Texte und einem «Feelgood-Groove».

“Like the love-child of Steel Pulse, Kate Tempest, and The Sleaford Mods”
Tom Robinson, BBC6Music

 

PLATON KARATAEV

Platon Karataev, benannt nach einem Charakter des Schriftstellers Leo Tolstoy, wurde 2016 in Budapest gegründet. Sie vereinigen auf ihrem Debüt-Album „Her“ Folk, Indie und wunderschöne Gesangslinien. Das Resultat erinnert mitunter an Mumford and Sons und Helden der modernen Indie-Folk-Szene wie Bon Iver und Ben Howard schimmern ebenfalls durch. Verblüffend ist die Schnörkellosigkeit mit der die vier Herren ans Werk gehen. Die Songs schweben mitunter federleicht, um dann wieder durch klare und knackige Rockstukturen vorangetrieben zu werden.

Internationales Interesse erlangte die Band 2018 beim Zandari Festa in Südkorea, darauf folgte ihre erste Europa Tournee. 2019 spielten sie ua dann auch beim Liverpool Soundcity, Reeperbahnfestival Hamburg und auf dem Waves in Wien. Im Juni 2020 erschien ihr aktuelles Album “Atoms”. 

FABULOUS SHEEP

Fabulous Sheep, the five boys of Fabulous Sheep definitely are not. The quintet releases a white hot rock in a rush, served by twenty years old kids in fury. United for seven years, brothers for some and all of them from Béziers, the lone youth and the tensions of the city have directly inspired the band, which through its lyrics tells the story of a headlong rush : their own.

In constant ascent since 2014 : 2 DIY EP released and their first album was released this year. Already spoted by specielized media like Rock’n Folk or Ouï FM, those five kids assemble in a friendship, a family, and have already pushed the door of some big festivals among their 200 gigs (festival Les Déferlantes, Le Printemps de Bourges off, Transmusicales de Rennes off).

In 2017, the band operated a 50 gigs tour all around France and ended it in Rennes for the Transmusicales, this time in the official line-up.

ERNEST

Nehmen Sie ein Banjo, eine leicht heisere Stimme, ein Honk y-Tonk Klavier und eine Rythmusgruppe die wirklich Groove schafft. Rufen Sie dann Hans Christian Andersen mit seiner Meerjungfrau, Serge Gainsbourg und Elisa dazu und arrangieren sie diese in der Stil der industriellen Revolution wie man ihn bei Jules Verne finden könnte. Mischen sie das alles zu einem Teig, mit einem guten Schuss französischen Chansons und Rock Musik und auch einer leichten Prise Electro et voilá: Hier haben Sie Ernest! Seit ihrer Gründung im Jahr 2011 begeistert diese Band ihr Publikum mit ihrer phantasievollen wunderbaren Show, ihrer Kraft, ihrem Elan und Witz. Seit ihrer ersten EP 2012 und dem Debut-Album »Les contes défaits« 2014 tourt die Band unablässig durch Frankreich und Europa. Jetzt ist es an der Zeit, dass auch Deutschland Ernest für sich entdeckt.

MONTY PICON

Die Ursprünge von Monty Picon reichen zurück zum Sommer 2006, als sich neun Musiker aus Brittany, Frankreich, dazu entschieden eine Band mit dem Erscheinungsbild einer Marschkapelle zu gründen um jederzeit und jederorts spielen zu können. Mit ihrer resolut rockigen Rhytmussektion, den schweren Bläsern, welche die Musik wie den Soundtrack eines Kitschfilms klingen lassen, und als Kirsche obendrauf, das Banjo mit dem Geschmack des Westens; all diese Zutaten im Dienste des Heavy Rock. Die neun Musiker von Monty Picon behaupten „die Söhne von LA MANO NEGRA“ zu sein oder zumindest ihre kleinen Cousins. Mit diesen haben sie nicht nur ihre Liebe zur Musik und das Verlangen stets Musik zu schaffen gemeinsam, sondern auch das Spielen an den ungewöhnlichsten Orten: Auf einem Schiffsdeck, dem Dach eines Restaurants, auf einem Viadukt oder mitten auf einem Kreisverkehr… Erben des „NOIR DESIR“, verliebt in die Rolling Stones und George Brassens, ihre Texte beschwören Rebellion herauf, rufen nach freidenkenden Geistern und laden zum Feiern und Jubeln ein. MEHR ALS SECHSHUNDERT GIGS MIT ANSTECKENDEM FEUER UND STAGESCROLLING… LIVE DYNAMITE!

HANBA!

Was, wenn Punkrock nicht in den 1970ern in die Welt gekommen wäre, sondern in den späten 20er Jahren – und zwar in Polen? Rund um diese Idee fanden sich 2013 vier Musiker in Krakau zusammen, die vorher Metal, Folk und so manch anderes gespielt hatten. Neben der Musik verband sie die Faszination für die Anfangsjahre der Zweiten Polnischen Republik. Ähnlich wie die Weimarer Republik war sie geprägt von einer glanzvollen, avantgardistischen Kulturszene, politisch zogen aber schon düstere Zeiten auf. Hańba! haben die künstlerische Inspiration dieser Ära und den damaligen Geist der Arbeiterklasse ebenso aufgesogen wie die Revolte der Sex Pistols. Eine Street-Folk-Band, die aus dem Rahmen fällt, fanden auch Musikjournalisten rund um die polnische Plattform folk24.pl und kürten Hańba! 2014 einmütig zum Debüt und zur Band des Jahres.

 

PROVINZTHEATER

Die Musik des Provinztheaters aus Krefeld kann man gut und gerne, schlicht und einfach, ohne schlechtes Gewissen und ohne jemandem dabei auf die Füße zu treten, Volksmusik nennen. Das Provinztheater spielt dabei vielleicht nicht einmal Volksmusik, aber sehr wohl Musik für das Volk. Musik, die das Volk hören soll, komme was wolle. Dafür wird vom Theater sogar in Kauf genommen, als erste HaWazuZi–Kapelle (Handwagen-zum-Ziehen-Kapelle; denn alle Verstärker und größeren Instrumente sind, handwerklich geschickt, in Handwagen zum Ziehen verbaut und absolut mobil. Omi lässt grüßen) des ganzen Globus, durch die Städte und Fußgängerzonen Deutschlands zu reisen. Alles für den Traum vom prall gefüllten Stadion, der endlich zur gerechten Wahrheit werden soll. Die sieben sympathischen Musiker rumpeln sich liebevoll und stilsicher mit Tuba, Akkordeon, Kontrabass, Stromgitarre, Kuhglocken und dem Biest am Schlagwerk quer durch die musikalische Botanik – direkt in die Herzen und Füße ihres Publikums. Pawel Kowalczik regiert das Theater mit herber Stimme und treibt die Zuhörer zu Höchstleistungen an. Die Energie und Spielfreude der Mannen überträgt sich sofort in Kopf, Arm und Bein des Zuschauers. Es ist aber nicht alles nur laut und Rumpel, sondern auch leise und Schunkel. Spätestens bei Stadionhymnen wie „Luftpost“ oder „Wie schön“ wickelt das Provinztheater jeden um den Finger. Wie schön sowas klingen kann, erfährt man durch Gänsehaut und einmalige Mitsing-Stimmung. Neben der Musik ist das Wort “Theater” natürlich keine bloße Zierde. Inszenierung ist immer ein Bestandteil des Provinztheaters. Die Mitglieder haben z.B. jeweils ein Alter-Ego im Leben außerhalb der Band, das als Designer, Instrumentenbauer oder reumütiger Angestellter sein Dasein fristet. Das Spiel mit Identitäten, Rollen und Erwartungen wird auf die Spitze getrieben. Irgendwo zwischen dem Humor von Monty Python, einem Schnappschuss Dadaismus, kleinem Kindertheater und einer Prise Heino.

 

NO MONEY KIDS

Es sind tatsächlich nur zwei Musiker, Félix Matschulat (Voc. / Guit) und JM Pelatan (Bass/ Machines / Samples), die seit über drei Jahren sehr schnörkelosen Rock und überbordenden Blues mit einer riesen Portion Energie auf die Bühne bringen. Mit ihrem ganz eigenständigen Sound, der irgendwie entfernt an die The Black Keys erinnert, aber an sich auf eine besondere Art frisch und neu klingt, was man diesem Musikgenre eigentlich gar nicht mehr zugetraut hätte. Nach weit über 100 Konzerten, diversen Newcomer-Auszeichnungen, unglaublich ästhetischen Videos und drei
Veröffentlichungen, wagen sie nun auch endlich den Sprung rüber nach Deutschland.